Umwelt & Mobilität

28. Juni 2020

Infrastruktur und Umweltausschuss ganz im Zeichen der Ökologie – Fahrradstraße, Fußgängerüberwege und Bäume im Schlossgarten auf der Tagesordnung

In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Umwelt am 2. Juli um 19.30 Uhr wird es u.a. um den im Februar eingebrachten Antrag der GRÜNEN Fraktion zur Verbesserung und Sicherung der Verkehrsabläufe in der Fahrradstraße gehen. Dazu hatte die Fraktion beantragt, die Abläufe so zu verbessern, dass alle Verkehrsteilnehmenden, aber insbesondere die Radfahrenden sich sicher in diesem Straßenteilstück bewegen können. Dazu sollen Markierungen verbessert, Beschilderungen sichtbar und eindeutig angebracht werden, Fahrbahnbelag und Kreuzungsbereiche gesichert und die Parkverbote überwacht werden. Weiterlesen

13. Mai 2020

Unsere kommunalpolitische Arbeit geht auch mit Sicherheitsabstand weiter

Die Pandemie hinterlässt Spuren und weckt Kreativität

Die letzten Wochen seit Ausbruch der Corona Pandemie haben uns vieles gelehrt: mit Abstand schützen wir uns und unsere Mitmenschen, mit Hilfsangeboten wie Einkauf und Erledigungen entlasten wir Risikogruppen, mit der Inanspruchnahme des Lieferservice vom Essen bis zum Buch unterstützen wir unsere lokalen Geschäfte und die Gastronomie und einige haben (wieder neu) erfahren wie schön es ist Spaziergänge in der Natur zu unternehmen, Stille zu genießen. Weiterlesen

25. Februar 2020

Dieburg: Stadt am Fluss – Erholungsraum und Begegnungsort für die Menschen

Die Dieburger GRÜNEN laden am Samstag, dem 7. März 2020 zu einem Rundgang entlang der innerstädtischen Fließgewässer ein.

„Dieburg ist eine Stadt am Fluss. Doch wie ist der Kontakt der Bewohner zu ihrem Fluss? Ist es möglich, den Fluss besser zu erreichen? Kann das Flussufer umgestaltet werden? Ökologisch und auch – wo es geht – für die Bewohner?“
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11. Februar 2020

Grüne Fraktion fordert Verbesserung und Sicherung der Verkehrsabläufe in der „Fahrradstraße“

Zur kommenden Stadtverordnetensitzung wird die Fraktion Bündnis90/Die Grünen den bereits angekündigten zweiten Antrag zur Verbesserung der Fahrradfreundlichkeit in Dieburg einbringen.
Bereits im vergangenen Jahr wurde im Parlament ein Antrag diskutiert, der die Verkehrssicherheit an besonders neuralgischen Stellen im Stadtgebiet, die unzureichende Markierung und die Fahrradinfrastruktur zum Thema hatte. Erste Schritte zur Umsetzung sind getan. Nun wollen die GRÜNEN sich der Fahrradstraße annehmen, und beantragen, “die Abläufe so zu verbessern, dass alle Verkehrsteilnehmenden, aber insbesondere die Fahrradfahrenden sich hier sicher bewegen können“.
Auch hier sind wieder Markierungen und eindeutige, sichtbare Beschilderungen von Nöten, um den Vorrang der Radfahrenden in dieser Straße für alle Verkehrsteilnehmenden deutlich zu machen. Fahrbahnerhöhungen in den Kreuzungs- und Einmündungsbereichen sind dabei ebenso gefordert, wie ein sicherer Fahrbahnbelag und das Parkverbot an unübersichtlichen Stellen.
Die Parkplatzsuche am hochfrequentierten Knotenpunkt Altstadt/Zuckerstraße und die schräg angelegten Parkplätze schaffen eine kritische Gefahrenstelle.
Daher fordern die GRÜNEN hier eine grundlegende Änderung der Verkehrsführung, wie die Beschränkung der Einfahrt für Anwohner und eine Umverteilung des Verkehrsraums.
Bereits im Abschlussbericht der h_da Darmstadt zur Fahrradstraße (vom Mai 2018) wurde auf die Gefahrenstellen und das Verbesserungspotential hingewiesen. Prof. Follmann wurde darin mit den Worten zitiert: „Eine Fahrradstraße ist so anzulegen, dass der Radverkehr die dominierende Verkehrsart ist und der Kfz-Verkehr in untergeordneter Form ebenfalls zugelassen werden kann.“
Mit Ihrem Antrag will sich die Fraktion dieser Aussage gerne anschließen und zu ihrer Umsetzung beitragen.

18. September 2019

Seilbahn in den Ostkreis?

Ist eine Seilbahn von der Damstädter Lichtwiese in den Ostkreis ein Baustein für einen besseren Nahverkehr? Oder ist eine solche Seilbahn gar der Durchbruch bei der Lösung der Verkehrsprobleme auf der B26 zwischen Roßdorf und Darmstadt? Eine Gruppe von Studierenden hat im Juli dieses Jahres verschiedene Studienarbeiten zu Seibahnverbindungen zwischen Darmstadt und dem Landkreis veröffentlicht und damit eine reghafte Diskussion in der Öffentlichkeit ausgelöst. Fast alle Befragten zeigten sich einig: Vor allem die Studie einer Seilbahn zwischen Darmstadt und Groß-Zimern sei ein wichtiger Impuls für die Verkehrsdebatte. Weiterlesen

12. September 2019

Stellungnahme zur Aufforderung des „Runden Tisch Dieburg“, den Klimanotstand auszurufen

Den Klimanotstand ausrufen, weil in der Vergangenheit nichts oder nicht genug getan wurde?

Stimmt das?

Abgesehen davon, dass es immer zu wenig sein wird, was wir in Dieburg tun, um der weltweiten Klimaerwärmung entgegenzuwirken, haben wir einiges auf den Weg gebracht. Es wird jedoch immer eine Momentaufnahme sein. Die „Fridays for future“ Bewegung gab Anregung und Anstoß zu bundesweiten Anträgen, den Klimanotstand auszurufen. Dies ist zu begrüßen und wäre auch für Dieburg angemessen, wenn es bisher keine Initiativen gegeben hätte, die deutlich machen, dass Klimaschutz ganz oben auf unsrer Agenda steht. Die Initiative des Runden Tisches rennt also offene Türen ein. Weiterlesen

11. August 2019

GRÜNES Handlungskonzept Verkehr – Urbane und regionale Mobilität sichern und ausbauen

Die GRÜNEN Kreisverbände Darmstadt und Darmstadt-Dieburg sowie deren Fraktionsspitzen haben sich im Beisein des Darmstädter Oberbürgermeisters Jochen Partsch, des künftigen Dezernenten für Öffentlichen Personennahverkehr des Landkreises Darmstadt-Dieburg Robert Ahrnt, der Bundestagsabgeordneten Daniela Wagner sowie der Landtagsabgeordneten Hildegard Förster-Heldmann und Torsten Leveringhaus auf ein Programm zur Sicherung der urbanen und regionalen Mobilität sowie zu deren Ausbau geeinigt.
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5. Mai 2019

Die Straße gehört nicht allein den Autos

„Es gibt noch viel zu tun, um Dieburg fahrradfreundlich zu machen. Der Verkehrsraum muss gleichberechtigt für alle Verkehrsteilnehmende aufgeteilt werden.“ Zu dieser Erkenntnis kamen die Teilnehmenden der Stadtradeltour mit den GRÜNEN in Dieburg, nachdem sie am vergangenen Sonntag ca. 10 km Wegstrecke mit den Rädern in Dieburg zurückgelegt hatten. In einem Zehn-Punkte-Katalog hatten die GRÜNEN bereits neuralgische Stellen für radfahrende Kinder und Erwachsene in der Innenstadt identifiziert. Weiterlesen

28. Januar 2019

Debatte um die Stickoxid- und Feinstaub-Grenzwerte tobt weiter

Das Büro der grünen Bundestagsabgeordneten Dr. Bettina Hoffmann hat dazu einen aktuellen FAQ (Fragen und Antworten – Katalog) herausgegeben.

Außerdem der Hinweis auf zwei Artikel zum Thema, einer in der FAZ und einer im Deutschlandfunk.

Übrigens: Die gut 100 Lungenärzte, die die Luftschadstoff-Grenzwerte in Frage stellen, sind weniger als 3 Prozent aller Pneumologen. 97 Prozent stellen den wissenschaftlichen Konsens nicht in Frage.

22. August 2018

Photovoltaik auf dem Deponiegelände

Antrag

Der Magistrat wird beauftragt die Errichtung einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit dem beabsichtigten P+R-Platz auf dem ehemaligen Bauschuttdeponiegelände am Großwiesenweg zu prüfen. Dabei sollen insbesondere die planungsrechtlichen und bautechnischen Voraussetzungen und die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen ermittelt und mögliche Betreibermodelle dargestellt werden.

Begründung

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27. Januar 2017

Straßenbegrünung

In den letzten Tagen wurde in Dieburg eine Diskussion zum Thema Straßenbegrünung angestoßen, zu der Ortsverband und Fraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN ihre Stellungnahme abgeben möchten: Weiterlesen

19. Januar 2014

Fortsetzung Workshop Klimaschutzkonzept

Wie bereits berichtet, nehmen Mitglieder der Dieburger GRÜNEN am Workshop Integriertes Klimaschutzkonzept teil.
Nach dem Starttermin im Herbst wird dieser am Mittwoch, den 22. Januar 2014 um 18:30 Uhr (Dauer ca. zwei Stunden) im Dieburger Rathaus (Stadtverordnetensaal) fortgesetzt.
Titel der Veranstaltung ist „Mobilisierung zur Energieeinsparung“. Die Ansatzpunkte Wärmebedarf, Stromverbrauch und Konsum unter Beachtung der absehbaren Entwicklungen sowie der besonderen Situation in Dieburg sollen in Untergruppen herausgearbeitet werden.
Für alle interessierten Bürger eine gute Gelegenheit, sich für den Klimaschutz vor Ort einzubringen und dabei vielleicht die eine oder andere Information aufzuschnappen …

15. Oktober 2013

Workshop Klimaschutzkonzept in Dieburg

Irmgard Haberer-Six und Sebastian Stöveken nahmen am 8.10.2013 im Dieburger Rathaus an dem wirklich sehr interessanten Workshop Klimaschutzkonzept teil. Initiiert wurde die Veranstaltung aufgrund eines einstimmigen Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung vom 18.03.2013. Ziel des Workshops ist die Entwicklung einer Reihe von Maßnahmen und Vorschlägen zur Verbesserung des Klimaschutzes in Dieburg, die dann in der Stadtverordnetenversammlung zur Umsetzung beschlossen werden sollen.

In der ersten Sitzung wurde die Ist-Situation in Dieburg beschrieben (Strom-/Wärmeverbrauch, Bestandsaufnahme an erneuerbaren Energien, mögliche Maßnahmen zur „Popularisierung“ des Themas, etc.). Getagt wurde von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr. Das Auditorium war gut gemischt (ExpertInnen, StadtpolitikerInnen, interessierte BürgerInnen). Ein Teil des Konzeptes ist unter anderem die Funktion der TeilnehmerInnen als Multiplikatoren für die weitere Bürgerschaft. In Dieburg gibt es gerade im privaten und gewerblichen Bereich sehr viel Potenzial, das momentan nicht gehoben wird (Städtische Liegenschaften machen nur 2% der Bestandsfläche aus). Außer finanziellen sind hier vor allem psychologische Gründe zu nennen (-> Präferierung des kurzfristigen Nutzens, das Geld wird von den BürgerInnen lieber in ein neues Auto als in Wärmedämmung gesteckt…).

Neben der Möglichkeit einer Einflussnahme auf die Maßnahmenvorschläge war die Veranstaltung auch sehr lehrreich. Im Herbst sollen zwei weitere Termine im Rahmen des Workshops stattfinden, die wir nach Bekanntgabe veröffentlichen werden. Die Sitzungen sind öffentlich, wir laden alle interessierten BürgerInnen herzlich ein, ihre Ideen einzubringen und mitzumischen.

27. November 2012

Freie Fahrt in die Umweltzone

Die Kreistagsfraktion der GRÜNEN im Landkreis Darmstadt-Dieburg kann weder die Entscheidung von Hessen Mobil, die Geschwindigkeitsbeschränkungen auf der B26 zwischen Darmstadt und Dieburg aufzuheben nachvollziehen, noch ist ihr die Begründung, dies sei wegen der „geringen Unfallzahlen“ geschehen, einleuchtend.

Lediglich aus der Tagespresse hatten die GRÜNEN, wie auch der Landkreis und die anliegenden Städte und Gemeinden von den Entscheidungsgründen erfahren.

„Wir fordern die unverzügliche Rücknahme dieser Entscheidung, die Hessen Mobil selbst gegen Bedenken der Polizeibehörde getroffen und umgesetzt hat. Der Landkreis wurde ebenso wenig angehört wie die Stadt Darmstadt und die an der Trasse liegenden Gemeinden“, so die Mitteilung der GRÜNEN.

Die Bürgerinnen und Bürger der anliegenden Kommunen sind direkt von den zusätzlichen Emissionen durch Lärm und Abgase betroffen. Die Entscheidung ist umso unverständlicher, wenn man weiß, dass in der Stadt Darmstadt die Ausweisung einer Umweltzone dringend erforderlich ist, um die Feinstaubbelastung der Anwohner vielbefahrener Straßen zu reduzieren.

Doch völlig absurd finden die GRÜNEN die Begründung für die getroffene Entscheidung, durch die Straßenerneuerung seien die Unfälle zurückgegangen und daher könne die Geschwindigkeit freigegeben werden. „Sinkende Unfallzahlen sind in der Regel Folge von Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wenn jetzt mit den geringeren Unfallzahlen die Aufhebung von Geschwindigkeitsbegrenzungen begründet wird, dann werden in unverantwortlicher Weise Ursache und Wirkung vertauscht“, so die Fraktionsvorsitzende Brigitte Harth. Eingeführt wurde die Begrenzung auf 130 km/h seinerzeit unter anderem wegen der verkürzten Ein- und Ausfahrten, die ein erhöhtes Unfallrisiko darstellen, wenn sich auffahrende Fahrzeuge in den mit hohen Geschwindigkeiten fließenden Verkehr einfädeln müssen. Daran hat die Straßenerneuerung nichts geändert. Sinkende Unfallzahlen sind nicht zuletzt der umsichtigen Fahrweise der Verkehrsteilnehmer zu verdanken. Behördlich angeordnete Aufhebungen von Geschwindigkeitsbegrenzungen geben nach Ansicht der Grünen ein falsches Signal.

Umweltpolitische Aspekte wurden bei der Entscheidung offenbar überhaupt nicht berücksichtigt. Während landauf landab über die Einführung von Umweltzonen diskutiert und um Verständnis geworben wird, gibt eine Behörde gleichzeitig feinstaubmindernde Regulierungen auf und erlaubt ‚freie Fahrt‘ bis an die Stadtgrenzen der stark belasteten Stadt Darmstadt. Die Grünen fragen sich, ob die Verantwortlichen wohl meinen, der auf der B 26 erzeugte Feinstaub mache an den Stadtgrenzen halt.

Selbst unter dem Aspekt des Abbaus von überflüssigen Verkehrsschildern kann die Aktion nicht gerechtfertigt werden, denn nur zugunsten der Verkehrssicherheit sind derartige Maßnahmen vertretbar, keinesfalls zu deren Lasten und auf Kosten der Umwelt. Die Grünen wollen die Erhöhung der Unfallzahlen nicht abwarten, sondern fordern eine Wiedereinführung der Geschwindigkeitsbegrenzung – jetzt.