Umwelt

22. August 2018

Photovoltaik auf dem Deponiegelände

Antrag

Der Magistrat wird beauftragt die Errichtung einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit dem beabsichtigten P+R-Platz auf dem ehemaligen Bauschuttdeponiegelände am Großwiesenweg zu prüfen. Dabei sollen insbesondere die planungsrechtlichen und bautechnischen Voraussetzungen und die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen ermittelt und mögliche Betreibermodelle dargestellt werden.

Begründung

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27. Januar 2017

Straßenbegrünung

In den letzten Tagen wurde in Dieburg eine Diskussion zum Thema Straßenbegrünung angestoßen, zu der Ortsverband und Fraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN ihre Stellungnahme abgeben möchten: Weiterlesen

19. Januar 2014

Fortsetzung Workshop Klimaschutzkonzept

Wie bereits berichtet, nehmen Mitglieder der Dieburger GRÜNEN am Workshop Integriertes Klimaschutzkonzept teil.
Nach dem Starttermin im Herbst wird dieser am Mittwoch, den 22. Januar 2014 um 18:30 Uhr (Dauer ca. zwei Stunden) im Dieburger Rathaus (Stadtverordnetensaal) fortgesetzt.
Titel der Veranstaltung ist „Mobilisierung zur Energieeinsparung“. Die Ansatzpunkte Wärmebedarf, Stromverbrauch und Konsum unter Beachtung der absehbaren Entwicklungen sowie der besonderen Situation in Dieburg sollen in Untergruppen herausgearbeitet werden.
Für alle interessierten Bürger eine gute Gelegenheit, sich für den Klimaschutz vor Ort einzubringen und dabei vielleicht die eine oder andere Information aufzuschnappen …

15. Oktober 2013

Workshop Klimaschutzkonzept in Dieburg

Irmgard Haberer-Six und Sebastian Stöveken nahmen am 8.10.2013 im Dieburger Rathaus an dem wirklich sehr interessanten Workshop Klimaschutzkonzept teil. Initiiert wurde die Veranstaltung aufgrund eines einstimmigen Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung vom 18.03.2013. Ziel des Workshops ist die Entwicklung einer Reihe von Maßnahmen und Vorschlägen zur Verbesserung des Klimaschutzes in Dieburg, die dann in der Stadtverordnetenversammlung zur Umsetzung beschlossen werden sollen.

In der ersten Sitzung wurde die Ist-Situation in Dieburg beschrieben (Strom-/Wärmeverbrauch, Bestandsaufnahme an erneuerbaren Energien, mögliche Maßnahmen zur „Popularisierung“ des Themas, etc.). Getagt wurde von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr. Das Auditorium war gut gemischt (ExpertInnen, StadtpolitikerInnen, interessierte BürgerInnen). Ein Teil des Konzeptes ist unter anderem die Funktion der TeilnehmerInnen als Multiplikatoren für die weitere Bürgerschaft. In Dieburg gibt es gerade im privaten und gewerblichen Bereich sehr viel Potenzial, das momentan nicht gehoben wird (Städtische Liegenschaften machen nur 2% der Bestandsfläche aus). Außer finanziellen sind hier vor allem psychologische Gründe zu nennen (-> Präferierung des kurzfristigen Nutzens, das Geld wird von den BürgerInnen lieber in ein neues Auto als in Wärmedämmung gesteckt…).

Neben der Möglichkeit einer Einflussnahme auf die Maßnahmenvorschläge war die Veranstaltung auch sehr lehrreich. Im Herbst sollen zwei weitere Termine im Rahmen des Workshops stattfinden, die wir nach Bekanntgabe veröffentlichen werden. Die Sitzungen sind öffentlich, wir laden alle interessierten BürgerInnen herzlich ein, ihre Ideen einzubringen und mitzumischen.

27. November 2012

Freie Fahrt in die Umweltzone

Die Kreistagsfraktion der GRÜNEN im Landkreis Darmstadt-Dieburg kann weder die Entscheidung von Hessen Mobil, die Geschwindigkeitsbeschränkungen auf der B26 zwischen Darmstadt und Dieburg aufzuheben nachvollziehen, noch ist ihr die Begründung, dies sei wegen der „geringen Unfallzahlen“ geschehen, einleuchtend.

Lediglich aus der Tagespresse hatten die GRÜNEN, wie auch der Landkreis und die anliegenden Städte und Gemeinden von den Entscheidungsgründen erfahren.

„Wir fordern die unverzügliche Rücknahme dieser Entscheidung, die Hessen Mobil selbst gegen Bedenken der Polizeibehörde getroffen und umgesetzt hat. Der Landkreis wurde ebenso wenig angehört wie die Stadt Darmstadt und die an der Trasse liegenden Gemeinden“, so die Mitteilung der GRÜNEN.

Die Bürgerinnen und Bürger der anliegenden Kommunen sind direkt von den zusätzlichen Emissionen durch Lärm und Abgase betroffen. Die Entscheidung ist umso unverständlicher, wenn man weiß, dass in der Stadt Darmstadt die Ausweisung einer Umweltzone dringend erforderlich ist, um die Feinstaubbelastung der Anwohner vielbefahrener Straßen zu reduzieren.

Doch völlig absurd finden die GRÜNEN die Begründung für die getroffene Entscheidung, durch die Straßenerneuerung seien die Unfälle zurückgegangen und daher könne die Geschwindigkeit freigegeben werden. „Sinkende Unfallzahlen sind in der Regel Folge von Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wenn jetzt mit den geringeren Unfallzahlen die Aufhebung von Geschwindigkeitsbegrenzungen begründet wird, dann werden in unverantwortlicher Weise Ursache und Wirkung vertauscht“, so die Fraktionsvorsitzende Brigitte Harth. Eingeführt wurde die Begrenzung auf 130 km/h seinerzeit unter anderem wegen der verkürzten Ein- und Ausfahrten, die ein erhöhtes Unfallrisiko darstellen, wenn sich auffahrende Fahrzeuge in den mit hohen Geschwindigkeiten fließenden Verkehr einfädeln müssen. Daran hat die Straßenerneuerung nichts geändert. Sinkende Unfallzahlen sind nicht zuletzt der umsichtigen Fahrweise der Verkehrsteilnehmer zu verdanken. Behördlich angeordnete Aufhebungen von Geschwindigkeitsbegrenzungen geben nach Ansicht der Grünen ein falsches Signal.

Umweltpolitische Aspekte wurden bei der Entscheidung offenbar überhaupt nicht berücksichtigt. Während landauf landab über die Einführung von Umweltzonen diskutiert und um Verständnis geworben wird, gibt eine Behörde gleichzeitig feinstaubmindernde Regulierungen auf und erlaubt ‚freie Fahrt‘ bis an die Stadtgrenzen der stark belasteten Stadt Darmstadt. Die Grünen fragen sich, ob die Verantwortlichen wohl meinen, der auf der B 26 erzeugte Feinstaub mache an den Stadtgrenzen halt.

Selbst unter dem Aspekt des Abbaus von überflüssigen Verkehrsschildern kann die Aktion nicht gerechtfertigt werden, denn nur zugunsten der Verkehrssicherheit sind derartige Maßnahmen vertretbar, keinesfalls zu deren Lasten und auf Kosten der Umwelt. Die Grünen wollen die Erhöhung der Unfallzahlen nicht abwarten, sondern fordern eine Wiedereinführung der Geschwindigkeitsbegrenzung – jetzt.