Im Rahmen ihrer Stadtradel-Touren fuhren die Dieburger GRÜNEN am Samstag, dem 18. April, vom Startpunkt Kindergarten Muggelburg über mehrere Stationen bis zur Ecke Schießmauer / Kolpingstr.. Am ersten Haltepunkt am Wolfgangsee wurde die Historie des ehemaligen Kiesabbaugebietes erläutert und über das Für und Wider der Einzäunung von Spielplätzen diskutiert. Die Tour führte anschließend weiter zum westlichen Stadtrand. Hier wurde der angedachte Verlauf einer Westumgehung Dieburgs von der K 128 zur B 26 alt („Waldstrecke“) nachvollzogen. Die Straße würde mitten durch geschützte und schützenswerte Naturgebiete führen und deutlich mehr Autoverkehr aus Richtung Groß-Zimmern anziehen. Aus diesen Gründen werden die Dieburger GRÜNEN weiteren Planungen zum Bau einer Westumgehung nicht zustimmen.
Der nächste Halt führte die TeilnehmerInnen zum Radweg Richtung Groß-Zimmern, wo nur noch das Teilstück zwischen Aubergenviller Allee und Rheingaustr. ohne Lampen ausgestattet ist. Hier soll in diesem Jahr auf Antrag der GRÜNEN der Lückenschluss zur vollständigen Beleuchtung der ehemaligen Bahnstrecke vollzogen werden.
Am Nelly-Rodi-Platz und am Post-Kreisel wurden zum einen die unterschiedliche Begrünung der Dieburger Kreisel und zum anderen die Verkehrssituation zum Wechsel der Straßenseite für RadfahrerInnen diskutiert. Durch das bei der Verwaltung beauftragte Grünkonzept erhoffen sich die Dieburger GRÜNEN ein besseres Stadtbild.
Die Stadtradel-Tour endete an der Ecke Hinter der Schießmauer / Kolpingstr.. Aufgrund diverser Unfälle mit Kindern in der jüngeren Vergangenheit haben hier sowohl die Schulelternbeiräte als auch erst kürzlich die Schulleitungen an die Stadt appelliert, die Verkehrssicherheit deutlich zu verbessern. Gerade die jüngeren VerkehrsteilnehmerInnen wählen direkte Wege zur Überquerung der hochfrequentierten Straße, was immer wieder zu gefährlichen Situationen für die Kinder auf ihrem Schulweg führt. Da bisher trotz mehrerer Termine mit dem Schulelternbeirat der Goetheschule noch keine zufriedenstellende Lösung seitens der zuständigen Ortspolizeibehörde gefunden wurde, hat die Fraktion der Dieburger GRÜNEN einen Prüfantrag für die nächste Stadtverordnetenversammlung am 07.05.2015 gestellt.
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GRÜNE bleiben zweitstärkste Kraft im Dieburger Stadtparlament – Fraktion setzt sich weiter für zukunftsfähige Entwicklung der Stadt ein
Dieburg, 16. März 2026 – Bei der gestrigen Kommunalwahl in Dieburg hat BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN trotz Stimmverlusten ihren Status als zweitstärkste Fraktion im Stadtparlament verteidigt. Mit einem Sitz weniger als zuvor bleibt die Partei ein zentraler Akteur für klimapolitische und nachhaltige Lösungen in der Kommune. Die Fraktion dankt allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen in die grüne Kommunalpolitik.
Die Auszählung der Stimmen ergab, dass die Grünen mit einem knappen Ergebnis zwar einen Sitz abgeben mussten, jedoch weiterhin mit einer starken Fraktion im Dieburger Stadtparlament vertreten sind. „Auch wenn das Ergebnis nicht ganz unseren Erwartungen entspricht, nehmen wir die Verantwortung an, uns weiterhin mit ganzer Kraft für die Themen einzusetzen, die uns wichtig sind: Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft für Dieburg“, erklärt Kerstin Memminger, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Dieburger Stadtparlament.
„Unser Fokus bleibt unverändert: Wir werden uns für eine klimagerechte Verkehrswende, den Ausbau erneuerbarer Energien und eine sozial gerechte Kommunalpolitik einsetzen. Die Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass wir diese Themen mit Nachdruck vertreten“, so Kerstin Memminger weiter.
Unsere Zusammenarbeit bieten wir allen an, die mit uns daran arbeiten wollen, unsere Stadt für kommende Generationen lebenswert zu erhalten.
Fünf Jahre grüne Initiativen – „Nichtstun ist keine Option“
Zum Abschluss des Kommunalwahlkampfs ziehen Bündnis 90/Die Grünen in Dieburg eine Bilanz ihrer Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung. In den vergangenen fünf Jahren hat die Fraktion nahezu 100 Anfragen und Anträge zu zentralen Zukunftsthemen eingebracht – von Klimaschutz und Mobilität über Kinderbetreuung und Bürgerbeteiligung bis hin zu bezahlbarem Wohnraum.
Nach Angaben der Grünen wurden rund 90 Prozent dieser Initiativen von der Mehrheitskooperation abgelehnt oder vertagt. Aus Sicht der Fraktion konnten dadurch wichtige Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung bislang nicht umgesetzt werden.
Zu den Vorschlägen der Grünen gehörten unter anderem ein Hitzeschutzkonzept und eine Klimafunktionskarte für Dieburg, eine Baumschutzsatzung, der Ausbau der Fahrradinfrastruktur, sichere Schulwege, ein ÖPNV-Ringbus sowie Maßnahmen für eine verlässlichere Kinderbetreuung und stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Auch Initiativen für mehr Photovoltaik, Energiesparmaßnahmen in kommunalen Gebäuden, bezahlbaren Wohnraum und mehr Bürgerbeteiligung wurden eingebracht.
„Viele dieser Vorschläge zielen darauf ab, Dieburg besser auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten – etwa auf zunehmende Hitzeperioden, die Verkehrswende oder den Bedarf an guter Kinderbetreuung“, erklären die Grünen. „Leider wurden zahlreiche dieser Initiativen von der bisherigen Mehrheit ausgebremst.“
Für die Grünen zeigt diese Bilanz, dass es neue politische Mehrheiten und einen klaren Zukunftskurs braucht. „Nichtstun ist für uns keine Option. Wir wollen Dieburg sozial gerecht, klimafreundlich und lebenswert weiterentwickeln.“
Mit Blick auf die Kommunalwahl am 15. März werben die Grünen deshalb für einen Politikwechsel. „Mit neuen Mehrheiten kann vieles möglich werden – für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft unserer Stadt.“
Kommunalwahl 2026 in Dieburg: Grüne starten Wahlkampf mit klarem Programm
Flyer – Langfassung – Fünf Fragen an Listenplätze 1-10 – Fünf Fragen an Listenplätze 11-20
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dieburg sind offiziell in den Wahlkampf zur Kommunalwahl am 15. März 2026 gestartet. Mit einem umfassenden Wahlprogramm und engagierten Kandidat:innen setzen sich die Grünen für eine soziale, ökologische und zukunftsfähige Entwicklung Dieburgs ein.
Im Mittelpunkt des Programms stehen Klimaschutz auf kommunaler Ebene, soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Stadtentwicklung sowie mehr Bürgerbeteiligung. Ziel ist es, Dieburg lebenswert für alle Generationen zu gestalten – heute und in Zukunft.
„Die Herausforderungen unserer Zeit verlangen klare Antworten und verantwortungsvolles Handeln vor Ort“, betont der Ortsverband. Die Grünen wollen zeigen, dass nachhaltige Politik in Dieburg konkret, umsetzbar und gerecht ist.
Der persönliche Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ist ein zentraler Bestandteil des Wahlkampfs. Die Grünen sind an mehreren Wahlständen auf dem Dieburger Marktplatz vertreten (7. Februar, 21. Februar und 7. März 2026).
Das vollständige Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2026 in Dieburg sowie Porträts und persönliche Positionen der Kandidat:innen sind hier auf der Website abrufbar. Ergänzend werden Inhalte auf Instagram und Facebook veröffentlicht.