{"id":824,"date":"2018-08-22T20:30:43","date_gmt":"2018-08-22T20:30:43","guid":{"rendered":"http:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/?p=824"},"modified":"2020-11-03T08:49:05","modified_gmt":"2020-11-03T08:49:05","slug":"photovoltaik-auf-dem-deponiegelaende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/?p=824","title":{"rendered":"Photovoltaik auf dem Deponiegel\u00e4nde"},"content":{"rendered":"<h3>Antrag<\/h3>\n<p>Der Magistrat wird beauftragt die Errichtung einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit dem beabsichtigten P+R-Platz auf dem ehemaligen Bauschuttdeponiegel\u00e4nde am Gro\u00dfwiesenweg zu pr\u00fcfen. Dabei sollen insbesondere die planungsrechtlichen und bautechnischen Voraussetzungen und die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen ermittelt und m\u00f6gliche Betreibermodelle dargestellt werden.<\/p>\n<h3>Begr\u00fcndung<\/h3>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mit dem Beschluss der beschleunigten Energiewende nach Fukushima steht die Energieversorgung in Deutschland vor einem Wandel. Bis zum Jahr 2050 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Energieversorgung mindestens 80 Prozent betragen. Dabei werden vor allem die Wind- und die Sonnenenergie eine entscheidende Rolle spielen. Die Hessische Landesregierung hat sich dazu verpfichtet, den Anteil Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch (ohne Verkehr) bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent zu erh\u00f6hen. Konkret f\u00fcr die Solarenergie wurde ein Anteil von 3.000 MWh\/a ausgewiesen. Die Fotovoltaik wird dabei eine entscheidende Rolle spielen. Um diese Leistung zu installieren, werden Fl\u00e4chen in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von ca. 25 km\u00b2 ben\u00f6tigt. Hierf\u00fcr sind insbesondere Dachfl\u00e4chenanlagen sowie Anlagen \u00fcber Parkpl\u00e4tzen oder anderen versiegelten Fl\u00e4chen geeignet.<\/p>\n<p>Als Standorte f\u00fcr Fotovoltaik-Freifl\u00e4chenanlagen sind laut EEG insbesondere \u201ebauliche Anlagen\u201c, \u201eversiegelte Fl\u00e4chen\u201c und \u201eKonversionsf\u00e4chen aus wirtschaftlicher Nutzung\u201c geeignet. Darunter fallen u. a. stillgelegte Deponien, Altablagerungen, Aufsch\u00fcttungen und Abraumhalden. Fotovoltaikanlagen auf diesen Fl\u00e4chen haben eine besondere Bedeutung, da hier eine klassische Fl\u00e4chendoppelnutzung erreicht wird. In Hessen gibt es Fotovoltaik-Freif\u00e4chenanlagen auf Deponien in Fl\u00f6rsheim-Wicker, Taunusstein und Wiesbaden, weitere Fotovoltaik-Freifl\u00e4chen anlagen sind geplant (Stand 2010).1)<\/p>\n<p>Die im Eigentum der Stadt befindliche Fl\u00e4che der ehemaligen Bauschuttdeponie eignet sich zur Errichtung einer PV-Anlage, da sie zum einen sowieso rekultiviert werden muss und f\u00fcr eine andere bauliche Nutzung nicht verf\u00fcgbar ist und zum anderen m\u00f6gliche Beeintr\u00e4chtigungen der Nachbarschaft gering sind und die Zusatznutzung f\u00fcr P+R-Stellpl\u00e4tze prinzipiell m\u00f6glich ist. Die Einnahmen aus der Stromeinspeisung k\u00f6nnen einen Deckungsbeitrag zu den Rekultivierungskosten leisten. Unter der Voraussetzung, dass die installierte Leistung unterhalb 750 kWp bleibt, ist kein Freifl\u00e4chenausschreibungsverfahren erforderlich.<\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/gruene-dieburg.de\/fraktion\/antraege\/20180419-antrag-pvdeponie.pdf\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Antrag<\/a>, wie er der Stadtverordnetenversammlung vorliegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antrag Der Magistrat wird beauftragt die Errichtung einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit dem beabsichtigten P+R-Platz auf dem ehemaligen Bauschuttdeponiegel\u00e4nde am Gro\u00dfwiesenweg zu pr\u00fcfen. 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