{"id":249,"date":"2014-06-28T16:41:43","date_gmt":"2014-06-28T16:41:43","guid":{"rendered":"http:\/\/gruene-dieburg.de\/dieblog\/?p=249"},"modified":"2020-11-03T09:02:57","modified_gmt":"2020-11-03T09:02:57","slug":"gruene-stadtrundfahrt-am-samstag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/?p=249","title":{"rendered":"Stadtradeln mit interessanten Erkenntnissen"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen der Aktion \u201eStadtradeln\u201c, an der aufgrund eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung erstmals auch Dieburg vom 19. Juni bis 9. Juli 2014 teilnimmt, haben die Dieburger GR\u00dcNEN am 28. Juni 2014 gemeinsam mit interessierten B\u00fcrgerInnen eine etwas andere \u201eTour de Dibborsch\u201c mit dem Fahrrad unternommen. <!--more--><br \/>\nZiel der Stadtrundfahrt war es, neben einem \u201eLive\u201c-Test der Fahrradfreundlichkeit der Stadt, aktuell in der politischen Diskussion stehende Ma\u00dfnahmen und Bauvorhaben gemeinsam mit den B\u00fcrgerInnen zu besprechen und Meinungen der Bev\u00f6lkerung einzuholen.<br \/>\nBei grauem Himmel trafen sich die Teilnehmenden am Rathaus, wo nach der Begr\u00fc\u00dfung durch den OV-Vorsitzenden Sebastian St\u00f6veken das bereits gut genutzte Angebot des \u00f6ffentlichen B\u00fccherschrankes in Augenschein genommen werden konnte. \u00dcber das gro\u00dfe Interesse und die Mitarbeit der B\u00fccherpaten freuen sich die GR\u00dcNEN, allen voran Barbara Roos, die mit ihrem Antrag das Projekt angesto\u00dfen hatte.<br \/>\nVom Marktplatz ging es dann in den Schlossgarten, wo die k\u00fcrzlich fertiggestellte Fischtreppe besichtigt wurde, deren Anlage aus verschiedenen F\u00f6rdert\u00f6pfen unter Federf\u00fchrung des Wasserverbandes Gersprenz realisiert werden konnte. Naturschutz hat im Schlossgarten einen gro\u00dfen Stellenwert, in diesem Blick soll nach Meinung der GR\u00dcNEN auch die Umgestaltung der Queralleen gesehen werden. \u201eF\u00e4llungen von vitalen B\u00e4umen, nur um zur Umsetzung eines \u00fcberholten historischen Parkkonzepts Platz f\u00fcr Neupflanzungen zu schaffen, werden unsere Zustimmung nicht finden, aber bisher ist noch nichts entschieden\u201c, kommentierte der stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Herbert Nebel den aktuellen Sachstand.<\/p>\n<a class=\"fancybox\" rel=\"gallery249\" href=\"http:\/\/gruene-dieburg.de\/images\/20140628-rundfahrt.jpg\"><img alt=\"schloga\" src=\"http:\/\/gruene-dieburg.de\/images\/20140628-rundfahrt.jpg\" width=\"600\" \/><\/a>\n<p>N\u00e4chster Halt war an der Goetheschule, wo die aktuelle Verkehrssituation (Schulwegsicherung) und die bevorstehende Neugestaltung des Quartiers, die sich in der Beratung im Ausschuss befindet, erl\u00e4utert wurden. Nach Meinung der anwesenden B\u00fcrgerInnen sollte hier gr\u00f6\u00dftes Augenmerk auf die Verkehrssicherheit der Sch\u00fclerInnen gelegt werden.<br \/>\nWeiter ging die Fahrt zum geplanten EDEKA-Markt in der Gro\u00df-Umst\u00e4dter-Stra\u00dfe, einem Bauvorhaben, das einerseits einen Lebensmittelmarkt in Innenstadtn\u00e4he bringen kann, aber gleichzeitig auch Verkehrsprobleme mit sich f\u00fchrt, die noch nicht befriedigend gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Hier, wie an anderen Stopps der Rundfahrt, wurde deutlich, dass viele Entscheidungen des Stadtparlaments \u00fcber neue Projekte gepr\u00e4gt sind von der Suche nach einem Interessenausgleich aller Beteiligten, was u. U. Unzufriedene zur\u00fcckl\u00e4sst und die langen Entscheidungszeitr\u00e4ume erkl\u00e4rt.<br \/>\nAn der Gro\u00df-Umst\u00e4dter-Stra\u00dfe konnte sich die Fahrradgruppe auch direkt ein Bild machen von der neuen Verkehrsf\u00fchrung mit dem Fahrradschutzstreifen, die von vielen Rad fahrenden kritisiert wird. \u201eDen Lernprozess m\u00fcssen die Rad fahrenden als Entschleuniger mit K\u00f6rpereinsatz begleiten\u201c, so der Kommentar eines Mitradlers zu dem erw\u00fcnschten Umdenkungsprozess, den eine solche Verkehrsregelung vor allem f\u00fcr Autofahrer erforderlich macht. \u201eDie Stra\u00dfe geh\u00f6rt allen gleichberechtigt &#8211; das ist eine Vision, von der wir weit entfernt sind, die aber erstrebenswert ist\u201c, so Stephan Weber, bekennender Radler der GR\u00dcNEN Fraktion.<br \/>\nAuf dem Weg durch das Campus-Baugebiet machte die Gruppe Halt, um vor Ort den umstrittenen Verkauf des Sees &#8211; im Bebauungsplan als \u00f6ffentliche Fl\u00e4che ausgewiesen, nun im Privatbesitz &#8211; in Augenschein zu nehmen und zu diskutieren.<br \/>\nThemen waren vor allem die Fragen der Haftung, der Sicherungspflicht und Naturschutzauflagen. Festlegen wollten sich die Kommunalpolitiker in einem noch zu kl\u00e4renden juristischen Verfahren hier nicht, aber einig waren sich die Anwesenden, zu denen auch der Stadtverordnetenvorsteher Dr. Harald Sch\u00f6ning geh\u00f6rte, zuk\u00fcnftig genauer zu regeln, wie Vorkaufsrechte ausge\u00fcbt werden sollen.<br \/>\nVorletzte Station der GR\u00dcNEN Radtour war die Bahnunterf\u00fchrung, um hier die sehr verwirrende und unzureichende Regelung f\u00fcr Radverkehr und Fu\u00dfg\u00e4nger in beiden Fahrtrichtungen zu betrachten. \u201eWer hier t\u00e4glich f\u00e4hrt, sucht sich seinen Weg, egal welche Beschilderung vorhanden ist\u201c, so der Kommentar einer Radlerin. Dass hier die urspr\u00fcngliche Planung genauso wie an der Gro\u00df-Umst\u00e4dter-Stra\u00dfe ver\u00e4ndert wurde &#8211; zum Nachteil der genannten Verkehrsteilnehmer &#8211; nahmen die GR\u00dcNEN als Best\u00e4tigung ihrer Auffassung mit.<br \/>\nAuch die letzte Strecke der Radgruppe durch die Fahrradstra\u00dfe vom Bahnhof bis an die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, wo das neu verlegte Pflaster in der Zuckerstra\u00dfe begutachtet wurde, warf noch einige Fragezeichen auf. Die GR\u00dcNEN Parlamentarier sahen sich darin best\u00e4tigt, die Stadtberadelung auf jeden Fall fortzusetzen, und sich das n\u00e4chste Mal im Westen oder Norden der Stadt genauer umzusehen.<br \/>\nDer Austausch mit den Menschen, die ja von vielen Entscheidungen aus dem Rathaus und der Stadtverordnetenversammlung betroffen sind, gibt wichtige Anregungen und kann gleichzeitig auch der Vermittlung der oft vielschichtigen Entscheidungen dienen, war das Res\u00fcmee nach zweieinhalb Stunden \u201eTour de Dibborsch\u201c. Zusammengerechnet hat die Gruppe f\u00fcrs Stadtradelkonto 85 km zur\u00fcckgelegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen der Aktion \u201eStadtradeln\u201c, an der aufgrund eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung erstmals auch Dieburg vom 19. Juni bis 9. Juli 2014 teilnimmt, haben die Dieburger GR\u00dcNEN am 28. 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