{"id":2291,"date":"2023-12-04T17:02:21","date_gmt":"2023-12-04T17:02:21","guid":{"rendered":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/?p=2291"},"modified":"2023-12-09T15:18:56","modified_gmt":"2023-12-09T15:18:56","slug":"halbzeitbilanz-der-dieburger-gruenen-klausurtagung-in-mainz-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/?p=2291","title":{"rendered":"<a href=\"https:\/\/gruene-dieburg.de\/oeffarbeit\/Gryne-Dieburg_Klausur-2023.html\">Halbzeitbilanz der Dieburger GR\u00dcNEN \u2013 Klausurtagung in Mainz 2023<\/a>"},"content":{"rendered":"<p>Rochus neu denken, Auenverbund weiter voranbringen und Haushaltslage bewerten, waren bestimmende Themen auf der diesj\u00e4hrigen Klausurtagung der Dieburger GR\u00dcNEN in Mainz.<br \/>\n<img src=\"https:\/\/gruene-dieburg.de\/oeffarbeit\/Gryne-Dieburg_Klausur-2023_html_c3113d6dcdd27d37.png\" alt=\"Gr\u00fcne in Mainz\" \/><br \/>\nNach der H\u00e4lfte der Wahlperiode zogen die Mitglieder des Ortsverbandes und der Fraktion Bilanz. Gleichzeitig richtete sich der Blick auf wichtige anstehende Projekte wie die zuk\u00fcnftige Nutzung des Rochus-Gel\u00e4ndes, nachdem der bestehende Kaufvertrag mit dem bisherigen Investor aufgek\u00fcndigt wurde. Hier sehen die GR\u00dcNEN die Chance, durch den Kauf des Gel\u00e4ndes durch die Stadt selbst \u00fcber die Ausgestaltung bestimmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dabei sollen f\u00fcr die GR\u00dcNEN wichtige Grunds\u00e4tze wie Klimarelevanz, Gemeinwohlorientierung, Soziale Auswirkungen, Familienfreundlichkeit, B\u00fcrger:innenbeteiligung und Geschlechtergerechtigkeit leitend sein.<\/p>\n<p>Der Ankauf des Rochusgel\u00e4ndes durch die Stadt k\u00f6nnte sowohl finanziell als auch f\u00fcr die kommenden Generationen eine nachhaltige Investition sein. Dies umso mehr, wenn die Ausgestaltung und zuk\u00fcnftige Nutzung des Areals in einem Beteiligungsprozess mit den Dieburger:innen erarbeitet wird.<\/p>\n<p>\u201eKonkret hei\u00dft das f\u00fcr uns, Ressourcenschonung durch die teilweise Sanierung vorhandener Bebauung und Nutzung als Senior:innenzentrum, Schaffung von Begegnungsfl\u00e4chen, Aufteilung der Nutzung f\u00fcr medizinische Versorgung, altersgerechtes bezahlbares Wohnen statt Eigentumswohnungen, Erhaltung des Baumbestandes, keine gro\u00dfe Tiefgarage, weniger Baukosten durch geringere Bebauung und eine bessere Einf\u00fcgung in die Nachbarschaftsbebauung\u201c, fasst Kerstin Memminger die intensive Diskussion zusammen. \u201cWir k\u00f6nnen uns auch gut vorstellen, dass neue Formen des Zusammenwohnens hier Platz finden.\u201c<\/p>\n<p>In einem weiteren Schwerpunkt der Klausurtagung befassten sich die GR\u00dcNEN mit dem Sachstand zu ihrem Antrag aus dem Jahr 2021 zur Herstellung eines Auenverbundes entlang der Gersprenz zwischen Dieburg und M\u00fcnster. Trotz positiver Bewertung der Ma\u00dfnahme durch die zust\u00e4ndigen Landkreisbeh\u00f6rden stockt die Umsetzung seitens der Verwaltung.<br \/>\n\u201e Der Vorteil f\u00fcr die Dieburger Bev\u00f6lkerung liegt in mehrfacher Hinsicht auf der Hand: mit der Herstellung des Auenverbundes k\u00f6nnten nahezu kostenneutral Ausgleichma\u00dfnahmen f\u00fcr Baugebiete wie Dieburg S\u00fcd entstehen. Der Naherholungswert vor der Haust\u00fcr w\u00e4re enorm, ein Spaziergang in den \u201eDieburger Auen\u201c ein Gewinn f\u00fcr Mensch und Natur\u201c, betont Gerhild Krause. \u201eJede Bauma\u00dfnahme erfordert \u00f6kologische Ausgleichsma\u00dfnahmen, die in einem \u00d6kopunktekonto gesammelt werden. H\u00e4ufig befinden sich diese nicht wie erw\u00fcnscht in r\u00e4umlicher N\u00e4he. Hier besteht jedoch die Chance, auf Dieburger Gemarkung Eingriffe in die Natur auszugleichen\u201c. Gute Aussichten sehen die GR\u00dcNEN f\u00fcr die Realisierung auch in einem Bundesprogramm zur Herstellung von Auenverbundfl\u00e4chen, wof\u00fcr sich die Stadt bewerben kann.<\/p>\n<p>Als weiteres Schwerpunktthema stand die schwierige Haushaltslage im Mittelpunkt der Diskussion. Zu einer Einnahmeverbesserung durch die Einf\u00fchrung der Grundsteuer C hatten sich die GR\u00dcNEN bereits in der Haushaltsdebatte 2023 bekannt. Auch die von der Verwaltung vorgeschlagene Verschiebung gr\u00f6\u00dferer Bauprojekte wie Bauhof und Feuerwehr ist f\u00fcr die GR\u00dcNEN nachvollziehbar, obwohl sie auch sehen, dass f\u00fcr beide Standorte die Bedingungen aktuell schon grenzwertig sind.<br \/>\nErgebnis der Diskussion insgesamt war, dass die zu erwartenden Belastungen nicht einseitig auf die B\u00fcrger:innen verteilt werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Es bleibt abzuwarten, welche Vorschl\u00e4ge die Kooperation vorlegen wird, die angesichts der Haushaltssituation bereits angek\u00fcndigt hat, den \u201eR\u00fcckw\u00e4rtsgang einlegen\u201c zu wollen. Aus den bisherigen Erfahrung ist zu bef\u00fcrchten, dass insbesondere klimarelevante Themen von der Kooperation gemeint sind.<\/p>\n<p>Verantwortungsvolle Politik, die sich am Gemeinwohl orientiert, bedeutet f\u00fcr die GR\u00dcNEN aber, dass Klimaschutz- und Klimaanpassungsma\u00dfnahmen dringend erforderliche Investitionen in die Zukunft sind und damit auch zuk\u00fcnftigen Generationen zugutekommen.<\/p>\n<p>Wer sich interessiert f\u00fcr den Austausch mit den GR\u00dcNEN, ist eingeladen mit uns Kontakt aufzunehmen \u00fcber unsere Mailadresse: ov-vorstand@gruene-dieburg.de<\/p>\n<p>Im Neuen Jahr werden die GR\u00dcNEN auch wieder zu einem Stammtisch einladen, um den direkten Austausch mit interessierten Dieburger:innen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rochus neu denken, Auenverbund weiter voranbringen und Haushaltslage bewerten, waren bestimmende Themen auf der diesj\u00e4hrigen Klausurtagung der Dieburger GR\u00dcNEN in Mainz. 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