{"id":143,"date":"2013-12-06T11:33:53","date_gmt":"2013-12-06T11:33:53","guid":{"rendered":"http:\/\/gruene-dieburg.de\/dieblog\/?p=143"},"modified":"2020-11-03T09:06:48","modified_gmt":"2020-11-03T09:06:48","slug":"grune-sehen-sich-in-ihrer-position-bestatigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/?p=143","title":{"rendered":"GR\u00dcNE sehen sich in ihrer Position best\u00e4tigt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Machbarkeitsstudie- Konfliktpotential mittel bis hoch<\/strong><br \/>\nDie Kreistagsfraktion und der Kreisverband der GR\u00dcNEN im Landkreis Darmstadt-Dieburg f\u00fchlen sich best\u00e4tigt in ihrer ablehnenden Haltung  gegen\u00fcber einer Untersuchung, deren Ergebnis bereits abzusehen war als sie vor der Landtagswahl in Auftrag gegeben wurde.  <!--more--> Ergebnisoffen war die Machbarkeitsstudie \u201eLeistungsf\u00e4higer Anschluss des Landkreis Darmstadt-Dieburg an das Bundesautobahn-Netz\u201c angelegt. Ergebnis: Es gibt kein verwertbares Ergebnis. Aber sie hat Sachlichkeit in die Diskussion um die Verkehrsplanung im Osten des Landkreises gebracht. Beides wurde den GR\u00dcNEN in diesem Zusammenhang vorher abgesprochen.<br \/>\nDie GR\u00dcNEN sehen ihre Position, die sie in dieser Sache schon lange vertreten, durch die Studie best\u00e4tigt: Der \u00fcberwiegende Teil des Verkehrs, der in der Hauptverkehrszeit Staus an den \u00f6stlichen Einfallstra\u00dfen nach Darmstadt verursacht, strebt Ziele in der Stadt selbst an. Eine Umgehung kann deshalb nicht die erwartete Entlastung bringen.<br \/>\nEine Verl\u00e4ngerung der B 38 nach Norden durch das Messeler H\u00fcgelland w\u00fcrde \u00f6kologisch \u00e4u\u00dferst wertvolle Waldgebiete zerst\u00f6ren und w\u00e4re aufgrund ihres Schutzstatus als Natura 2000-Gebiete nicht genehmigungsf\u00e4hig.<br \/>\nDass in der Studie auch eine Verkehrsentlastung durch den vierspurigen Ausbau der B 426 s\u00fcdlich von Darmstadt gepr\u00fcft wurde, ist nach Meinung der GR\u00dcNEN Ausdruck der Verzweiflung der Stra\u00dfenbauverfechter. Denn, an der Felsnase in M\u00fchltal ist bekanntlich kein Platz f\u00fcr einen Radweg. Wie soll dort ein vierspuriger Ausbau erfolgen? H\u00e4tten die Felsnase komplett gesprengt, die Geb\u00e4ude der Azur und die Christophorus-Schule komplett abgerissen werden sollen? An die Kosten eines vierspurigen Ausbaus des Lohbergtunnnels wagt man ohne Schwindelgef\u00fchle gar nicht zu denken.<br \/>\nDie dritte vorgestellte Variante, eine ortsferne Umgehung \u00f6stlich von Darmstadt, aber auf Darmst\u00e4dter Gemarkung, ohne vorherige Absprache mit der Stadt zu pr\u00fcfen, hie\u00dfe die Rechnung ohne den Wirt zu machen.<br \/>\nHerr Weber von Hessen Mobil hat die Sachlage in seiner zusammenfassenden Stellungnahme so treffend auf den Punkt gebracht, dass sich jegliche weitere Diskussion er\u00fcbrigt hat: \u201eAlle drei Varianten zeigen keine nennenswerten Verbesserungen im Hinblick auf die Fragestellung und das Ziel. Alle Varianten  sind mit erheblichen Problemen und Konfliktpotenzialen behaftet.\u201c<br \/>\nDas Fazit der GR\u00dcNEN: Die sechsstellige Summe, die  die Studie gekostet hat, h\u00e4tte in anderen Bereichen sinnvoller eingesetzt werden k\u00f6nnen: in innovative Modelle zur St\u00e4rkung der Leistungsf\u00e4higkeit des \u00d6ffentlichen Personennahverkehrs, wie beispielsweise die ebenfalls in einer von der DADINA in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie einer Stra\u00dfenbahnverbindung in den Ostkreis. Car-Sharing, Fahrgemeinschaftsmodelle, attraktive \u00d6PNV-Angebote, Elektromobilit\u00e4t, das sind die Aufgaben, denen sich eine verantwortungsvolle zukunftsweisende Verkehrspolitik stellen muss. Nur so kann eine verkehrliche und \u00f6kologische Entlastung erreicht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Machbarkeitsstudie- Konfliktpotential mittel bis hoch Die Kreistagsfraktion und der Kreisverband der GR\u00dcNEN im Landkreis Darmstadt-Dieburg f\u00fchlen sich best\u00e4tigt in ihrer ablehnenden Haltung gegen\u00fcber einer Untersuchung, deren Ergebnis bereits abzusehen war&#8230; <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/143"}],"collection":[{"href":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=143"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/143\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1372,"href":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/143\/revisions\/1372"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-dieburg.de\/web\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}